… keine Dinnerparty — Bürgerkrieg in Nepal

Vor 10 Jahren überraschte die CPN(Maoist) die Welt, in dem sie den „Peoples War“ ausrief und in kurzer Zeit tausende Angriffe auf Polizeistationen startete. Heute kontrolliert die Guerilla weite Teile des Landes, vor allem im Westen. Und selbst in der Hauptstadt werden hin und wieder Regierungsgebäude gesprengt. Der große Erfolg der Maoisten, nicht nur militärisch, … „… keine Dinnerparty — Bürgerkrieg in Nepal“ weiterlesen

Xian

Für rund 2000 Jahre war Xian über Dynastien hinweg die Hauptstadt Chinas. Entsprechend ist die Stadt und die Umgebung voll von alten Tempeln, Toren, Gräbern. Mit am interessantesten ist die Große Moschee, sie schaut aus wie ein chinesischer Tempel, das Minaret wie eine Pagode. Doch der Hauptgrund hierher zu kommen ist die Terracotta-Armee, tausende lebensgroße … „Xian“ weiterlesen

Peking

Die Stadt ist von breiten, mit Hochhäusern gesäumten Straßen durchzogen, doch dazwischen finden sich immer noch Reste der Hutons, der alten Viertel aus niedrigen, grauen Ziegelhäuser, in deren engen Gassen alte Menschen im Schatten Tee trinken oder Brettspiele spielen, Kohleverkäufer radeln ihre Waren zu den Kunden… Das Zentrum der modernen Stadt ist natürlich der Tiananmen-Platz, … „Peking“ weiterlesen

Guilin Kegelkarst

Um Yangzhou mal wieder Kegelkarst vom Feinsten – zugegeben ziemlich ähnlich wie die entsprechenden Landschaften in Nordvietnam oder Südthailand. Das beste ist, mit einem Fahrrad durch die Landschaft zu kreuzen (wenn es nur nicht so brutal heiß währe), denn zwischen den felsigen Bergen ist alles flach. Weniger vorbereitet war ich auf den chinesischen Tourismus, dass … „Guilin Kegelkarst“ weiterlesen

Schwefel am Kawah Ijen

Ganz im Osten Javas liegt dieser Vulkan, in dessen Krater ein grünlicher Schwefelsäuresee liegt. Am Rand hat sich ein riesiger Schwefelkörper gebildet, brauner heißer Schwefeldampf steigt fauchend auf. Wenn der Wind die Wolke zu einem trägt, ist das Atmen fast unmöglich, die Säure beisst in den Augen und in der Nase. In Rohren wird ein … „Schwefel am Kawah Ijen“ weiterlesen

Visa-Run

Warum nicht mal auf ein Tandoori-Chicken von Java nach Kuala Lumpur? Der eigentliche Grund ist natürlich, dass mein Indonesien-Visum abgelaufen ist. Also verbringe ich eine Nacht im Minibus von Yogya nach Jakarta (der Zug war leider ausgebucht), fliege nach KL und am nächsten Tag zurück. Eine Nacht im Zug und ein Tag im Bus und … „Visa-Run“ weiterlesen

Von Thailand nach Malaysia

Ich bin gerade in Kota Baru angekommen, in der Nordost-Ecke der Halbinsel von Malaysia. Morgen nehme ich ein Boot zu den Perhentian Islands. Weiterlesen 13 Monate als Backpacker durch Asien Taman Negara Krabi

Krabi

Der Himmel ist bewölkt und fast jeden Tag gibt es ein oder zwei heftige Monsunschauer – es ist offensichtlich Zeit, dass ich nach Malaysia gehe, denn dort ist die Regenzeit schon vorbei. Wenn es dann aber wieder aufreisst, scheinen die Kalkklippen wundervoll in der Sonne. Eine Bar am Strand hat neue Möbel aus den Resten … „Krabi“ weiterlesen

Sukhothai

Die charmanten Ruinen dieser Stadt (und von Si Satchanalai, einer weiteren etwas weiter im Norden) aus dem 15. Jh liegen in einem großen Park, der in das grün der umgebenen Hügel übergeht. Wie kaum anders zu erwarten, geht es vor allem um buddhistische Tempel und Klöster, Stupas in allen möglichen Formen, sitzende, stehende, gehende Buddhas… … „Sukhothai“ weiterlesen

Chiang Mai

Das viel gerühmte Flair von Chiang Mai ist etwas relativ im Vergleich zu Luang Prabang, doch es gibt einige hübsche Ecken und ein paar schöne Tempel. Ein Bild für die Götter ist das „Fuck off wankers“- Shirt der Punkband Exploited, das der Junge trägt, der vor der goldenen Pagode den Boden fegt. Um die thailändische … „Chiang Mai“ weiterlesen

Von Laos nach Thailand

Ohrenstöpsel, Helm, Schwimmweste: mit dem Speedboat rase ich von Luang Prabang den Mekong 6 Stunden (durch, wie sollte es auch anders sein, wundervolle Landschaft) aufwärts. 8 Menschen passen ins Boot – mit so viel Platz, dass die Beine schmerzen. Irgendwo im Goldenen Dreieck (keine Opiumfelder in Sicht) überquere ich die Grenze, fahre nach Chiang Mai … „Von Laos nach Thailand“ weiterlesen

Kriegskommunismus

„Schafft zwei, drei, viele Vietnam“ (Che Guevara) Ist es in einem armen, kolonialisierten Land möglich, den Kommunismus einzuführen? Oder endet ein derartiges Projekt über den Umweg der „Nationalen Befreiung“ zwangsläufig in einem autoritären System der nachholenden Entwicklung? Auch in der Sowjetunion kam es ja eher zu einem Staatskapitalismus… In Vietnam führte der verlustreiche Kampf gegen … „Kriegskommunismus“ weiterlesen

Von Vietnam nach Laos

Fast 21 Stunden im Bus katapultieren mich vom kalten Norden der Sozialistischen Republik Vietnam in den heißen Süden der Demokratischen Volksrepublik Laos. Ohne Schlaftabletten kaum auszuhalten. Eigentlich hätten es nur 19 Stunden sein sollen und dass wir drei von der Grenze bis nach Savannakhet in einem verdammt langsamen Bus landen statt wie versprochen in einem … „Von Vietnam nach Laos“ weiterlesen

Angkor Wat

Angkor: hunderte Tempel aus dem 9. bis 16. Jh. liegen hier in der Ebene verstreut, Angkor Wat ist nur der bekannteste und größte. Sie sind, je nach Laune des jeweiligen Herrschers, entweder Buddha oder hinduistischen Göttern, aber in jedem Fall zugleich dem Gottkönig geweiht. Bei den meisten steht das innere Heiligtum erhöht und ist über … „Angkor Wat“ weiterlesen

Von Indien nach Thailand

Tatsächlich kam mein Zug von Varanasi mit 10 Stunden Verspätung in Kolkata an. Ich habe also nicht viel von dieser Stadt gesehen, die mir ziemlich verfallen erscheint. Immerhin habe ich mir den Bart aus dem Gesicht kratzen und einen „modern hairstyle“ verpassen lassen, sehe jetzt also wieder normaler (langweiliger?) aus. Der Flug nach Bangkok (ich … „Von Indien nach Thailand“ weiterlesen

Karmasutra in Stein: Die Tempel von Khajuraho

In diesem kleinen Dorf, völlig ab von jeder Stadt, finden sich einige der spannendsten Tempel Indiens – bekannt vor allem wegen den vielen, fast 1000 Jahre alten erotischen Darstellungen. Besser als Karmasutra. All die möglichen und unmöglichen Stellungen stehen in einem krassen Gegensatz zur modernen indischen Gesellschaft, in der (außer vielleicht in Bangalore, Mumbai, Chennai … „Karmasutra in Stein: Die Tempel von Khajuraho“ weiterlesen

Delhi

Eine krasse Stadt, voll gestopft mit Menschen, ein unglaubliches Chaos. Das beste ist es, auf einer Fahrradrikshaw zu sitzen und im vorbeifahren Menschen zu beobachten. Es geht kaum vorwärts, überall werden Säcke mit Chili oder was auch immer von anderen Fahrradrikshaws oder Ochsenkarren abgeladen, Männer mit den unterschiedlichsten Bärten und Kopfbedeckungen, Frauen in bunten Saris … „Delhi“ weiterlesen

Indien-Koller

An manchen Tagen hasse ich Indien. Der Tag gestern begann damit, dass ich eine Stunde auf mein Müsli warten musste, weil es vergessen worden war. Dann holte ich die Wäsche ab, die ich am Tag vorher abgegeben hatte. Dabei hatte ich betont, dass ich die Plastiktüte wieder brauche – „yes OK, no problem“. Natürlich bekomme … „Indien-Koller“ weiterlesen

Agra

Im Nebel – nach Wochen mit wolkenlosem Himmel ziemlich frustrierend. Das Taj Mahal ist wirklich nicht ganz zu unrecht das bekannteste Bauwerk Indiens, erbaut von einem Mughal-König für seine 2. Frau. Den besten der 20000 Arbeitern wurden hinterher die Finger oder Hände amputiert, damit etwas so großartiges nicht nochmal gebaut werden kann! Der König verbrachte … „Agra“ weiterlesen