Kaspische Riviera

Der Iran ist nicht für seine Strände bekannt. Natürlich müssen Männer und Frauen getrennt baden und zu diesem Zweck sind mit Wellblech umrahmte Strand- und Meerstücke abgetrennt. Der viele herumliegende Müll macht es nicht besser. Für die Iranis, die wohl in zwei Wochen hierher kommen, ist aber der häufige Regen, der für einen dichten Wald auf den Bergen im Hintergrund sorgt und auch Tee gedeihen lässt, die größte Attraktion. Wo er nicht verbaut ist, erinnert der Küstenstreifen mit Reisfeldern und den Bergen dahinter sehr an Vietnam.


Weiterlesen


Florian Neukirchen
Nahöstlicher Diwan
Unterwegs zwischen Teheran und Tel Aviv
ISBN 978-3-89514-925-2