Krka, Trogir, Split

Wasserfälle und Antike in Kroatien

Skradinski Buk, Krka Nationalpark
Skradinski Buk, Krka Nationalpark

Die Wasserfälle im Krka-Nationalpark haben einen ähnlichen geologischen Hintergrund wie die Plitvicer Seen, sind aber bei weitem nicht so schön. Das liegt zum einen daran, dass sie nicht so dicht an dicht liegen, zum anderen daran, dass so viele Gebäude herumstehen. Der größte Fall, Skradinski Buk, liegt nahe der Autobahn und hat entsprechend viele Besucher.

Roški slap, Krka Nationalpark
Roški slap, Krka Nationalpark

Hübsch ist auch Roški slap, der insbesondere aus einer Fläche mit vielen Mini-Stufen besteht. Es lohnt sich, die Stufen zur Höhle hinaufzugehen, weniger wegen der Höhle, sondern vor allem für den Blick. Um hierher zu kommen, muss man allerdings ein gutes Stück über Landstraßen gurken, wobei man noch einen Halt für das hübsch auf einer Insel in einem See gelegene Kloster Visovac einlegen kann. Alternativ kann man beides auf einer Bootstour vom Skradinski Buk besuchen.

Weiter südlich liegt an der Küste Trogir, mit einer sehr hübschen Altstadt, einer interessanten Kathedrale, dicken Mauern und verwinkelten Gassen. In unserem Reiseführer klingt es, als ob es sich um ein Dorf handelt, dabei gibt es in dieser Stadt auch eine Werft und immer wieder donnert ein Flugzeug im Landeanflug auf Split über uns hinweg.

Split
Split

Bei den Ausgrabungen in Solin, einem Vorort von Split, ist vor allem die merkwürdige Mischung aus römischen Grundmauern, überwucherten Gärten und dem Hintergrund aus Industrieanlagen und Hochhäusern interessant.

Die Innenstadt von Split ist hingegen sehr überzeugend. Einen guten Teil davon machen die Reste eines großen Palastes aus, den der römische Kaiser Diokletian für seine letzten Jahre erbauen ließ. Später nutzen die Bewohner von Split die mächtigen Mauern einfach als Stadtmauer, bauten das Mausoleum zur Kathedrale um und bauten Häuser und Gassen.


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