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		<title>San Pedro de Atacama</title>
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		<description>San Pedro de Atacama ist eine kleine Oase im Herzen der trockensten Wueste der Welt. Staubige Gassen mit braunen Adobemauern, ueber die in den Innenhoefen wachsende Baeume ragen. Tagsueber ein verschlafenes Dorf, doch Nachmittags fuellen sich die Gassen mit Touristenmassen und den hippiesk angehauchten Bewohnern, die versuchen, den Menschenstrom in ihr jeweiliges Restaurant oder Reisebuero umzuleiten. Im Osten von San Pedro ragen die Anden auf, ein Vulkan direkt neben dem anderem: darunter (...)

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;San Pedro de Atacama ist eine kleine Oase im Herzen der trockensten Wueste der Welt. Staubige Gassen mit braunen Adobemauern, ueber die in den Innenhoefen wachsende Baeume ragen. Tagsueber ein verschlafenes Dorf, doch Nachmittags fuellen sich die Gassen mit Touristenmassen und den hippiesk angehauchten Bewohnern, die versuchen, den Menschenstrom in ihr jeweiliges Restaurant oder Reisebuero umzuleiten. Im Osten von San Pedro ragen die Anden auf, ein Vulkan direkt neben dem anderem: darunter der perfekt symmetrische Licancabur, etwas weiter dampft der sehr aktive Laska vor sich hin und ganz im Sueden ist sogar die Spitze des Llullaillaco, des hoechsten in historischer Zeit ausgebrochenen Vulkanes zu erahnen: erstaunlich, wie weit man hier sehen kann. Suedlich von San Pedro liegt der Salar de Atacama, eine riesige Salzflaeche, aber nicht so weiss und rein wie der von Uyuni: Tonpartikel geben ihm eine roetlichbraune Faerbung.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Unmittelbar westlich befindet sich die kleine Cordillera del Sal, spektakulaere aufgebrochene Falten aus Salz und Tonstein, wie das Valle de la Luna und das Valle de la Muerte. Mehrmals leihe ich mir ein Mountainbike aus, um all die spektakulaeren Aussichtspunkte abzuklappern. Vor allem bei Sonnenuntergang, wenn tiefe Schatten in den Schluchten zwischen merkwuerdig geformten Huegeln und Sandduenen liegen und die Anden im Hintergrund pink aufleuchten sieht die Landschaft vollkommen surreal aus. Hier veruche ich mich auch im Sandboarden, aber mit dem Kurvenfahren klappt es nicht so recht...&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Eine Tour bringt mich zum Geysir Tatio, um 4 Uhr morgens geht es los, um das grosse in ueber 4000 m Hoehe gelegene Geothermalfeld kurz vor Sonnenaufgang, waehrend der kaeltesten Zeit zu sehen. Die Fumarolen und Geysire sind um diese Zeit zwar nicht aktiver (wie manchmal behauptet wird), aber durch die Kaelte kondensiert mehr Wasserdampf zu weissen Woelkchen. Einer der Geysire spritzt zum Beispiel etwa alle 15 Minuten etwas mehr als 2 Meter hoch, die Fontaene versteckt sich aber in einer dichten Wolke, die sich sofort darum bildet. Kurz bevor die Sonne das Tal mit seinen zischenden Fumarolen, Geysiren und dampfenden, kochend heissen Quellen in Licht taucht fahren wir leider schon wieder weiter. Dabei haette ich mir das folgende Tal mit Kakteen sparen koennen, da habe ich in Bolivien schon schoenere gesehen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Eine andere Tour fuehrt zu den blauen Seen Miscanti und Mi&#241;iques. Der erste Stop ist im Salar de Atacama bei einem kleinen See mit Flamingos, im Vordergrund das vom seltenen Regen in spitze Brocken zerlegte Salz des Salars. Im Hintergund dampft der Vulkan Laska vor sich hin. Schliesslich kurven wir in die Anden hinauf, auf etwas mehr als 4000 m zu den beiden Seen, die zu Fuessen der Vulkane Miscanti und Mi&#241;iques und deren Nachbarn liegen. Ich habe ja jetzt schon einige Lagunas in der Umgebung gesehen, aber jede einzelne hat wieder ihren eigen Reiz. Das Farbenspiel zwischen blauem Wasser, goldgelber Spiegelung von grasbewachsenen Huegeln und einer grossen weissen Eisscholle ist faszinierend. Allerdings spinnt der Motor und das Getriebe unseres Minibusses und wir koennen froh sein, dass wir es bis hinauf geschafft haben: die letzten Meter nach San Pedro muessen wir tatsaechlich in einen anderen Bus umsteigen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Missglueckte Tour von Uyuni nach San Pedro und Gipfelsturm am Licancabur</title>
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		<description>Die Landschaft im Sueden von Bolivien gehoert zu den phantastischsten, die man sich vorstellen kann: der Salar, bunte Lagunas und jede Menge aktive und erloschene Vulkane. Bei einer Jeeptour, in meinem Fall mit Transfer nach San Pedro de Atacama in Chile, kann man jedoch Glueck und Pech haben und ich hatte Pech: ich lande als einziges Individuum in einem Jeep mit slovenischen Pauschaltouristen inklusive slovenischem Tourguide, der ueber mein Glueck genauso entschied wie ueber das seiner (...)

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Landschaft im Sueden von Bolivien gehoert zu den phantastischsten, die man sich vorstellen kann: der Salar, bunte Lagunas und jede Menge aktive und erloschene Vulkane. Bei einer Jeeptour, in meinem Fall mit Transfer nach San Pedro de Atacama in Chile, kann man jedoch Glueck und Pech haben und ich hatte Pech: ich lande als einziges Individuum in einem Jeep mit slovenischen Pauschaltouristen inklusive slovenischem Tourguide, der ueber mein Glueck genauso entschied wie ueber das seiner Schaefchen: &quot;hier haben wir 15 Minuten&quot;... Traurig zu sehen, dass alle Fotos schiessen, wenn der Guide einen Fotostop verordnet, aber wenn ich einen Stop will lese ich in den Blicken: &quot;Nein, das geht nicht, wir sind eine Gruppe und der andere Jeep ist schon ein paar Minuten voraus&quot;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Am ersten Tag geht es ueber den Salar de Uyuni, eine weiss leuchtende Flaeche aus Salz bis zum Horizont. Mittendrin eine Insel mit riesigen Kakteen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Am naechsten Tag kommt eine Lagune nach der anderen, zum Teil mit einer weissen Salzplaya am Ufer und voller pinker Flamingos. Hin und wieder bizarr erodierte Ignimbrit-Felsen wie der oft fotografierte &quot;Steinbaum&quot; und am Vulkan Ollague deutlich sichtbare Fumarolen. Und dann endlich die Laguna Colorada, fuer mich der Hauptgrund fuer die Tour: im von Plankton rosa gefaerbten Wasser schwimmen weisse Inseln aus Borax und wieder ein paar Flamingos. Nach 3 Minuten am Ufer schickt der Guide uns wieder in die Autos und ich denke noch, dass wir an einen anderen Aussichtspunkt fahren, stattdessen geht es direkt zum einige Kilometer entfernten Hostel. Als ich mich beschwere, meint der Clown von einem Fuehrer tatsaechlich: &quot;wir sind eine Gruppe von 11 und du bist allein, so shut up!&quot; Nachdem ich ihn mit Schimpfwoertern ueberschuettet habe kommuniziere ich mit der Gruppe nur noch indirekt ueber den Fahrer (der nichts dafuer konnte) und setze mich zum Essen demonstrativ zu anderen Touristen. Um die Katastrophe zu relativieren, gehe ich noch zu Fuss zur Lagune, was aber mehr als eine Stunde dauert, so dass ich zu spaet zum Sonnenuntergang bin.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Am Morgen fahren wir um 5 Uhr los zum sogenannten Geysir Sol de la Ma&#241;ana, in Wirklichkeit ein paar Fumarolen und Mudpools und kein Geysir. Wirklich nur einen Moment vor Sonnenaufgang fahren wir wieder weiter (wie idiotisch!), zu einer heissen Quelle. Hier plansche ich mit einigen netten Backpackern, waehrend meine doofe Gruppe draussen steht. Selber Schuld. Weiter geht es zur Laguna Verde, die allerdings nur Nachmittags gruen ist. Dahinter der Vulkan Licancabur. 3 Minuten und ab ins Auto. Bei der benachbarten Laguna Blanca steige ich gegen 10 Uhr aus, endlich bin ich die Gruppe los.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Den Vulkan Licancabur (5920 m) darf man nur mit einem Fuehrer besteigen. Allerdings gibt es an diesem Nachmittag keinen Fuehrer und wohl auch kein Benzin um zum Ausgangspunkt zu fahren. Dann geh ohne Guide, kein Problem... Etwas mehr als eine Stunde laufe ich am Ufer der Laguna Blanca entlang, zur Laguna Verde. Diese ist jetzt tatsaechlich gruen, mit einem Stich ins Tuerkise. Fuer bessere Aussichten laufe ich eine weitere Stunde um den See herum, gegen 14 Uhr bin ich am Westufer, unterhalb des Vulkans. Verdammt spaet, denn vom Ufer sind es 1600 Hoehenmeter und um kurz nach 18 Uhr geht die Sonne unter! Beim Aufstieg gebe ich alles, was Lunge und Beine hergeben. Je Hoeher ich komme, desto mehr wuehle ich mich einen rutschigen Steilhang aus Lockermaterial aufwaerts, wie es fuer Vulkane typisch ist. Dafuer werde ich aber mit grossartigen Blicken auf die beiden Lagunas und die Vulkanlandschaft drum herum entlohnt. Mit der Zeit habe ich das Gefuehl, dass die mich nur ohne Fuehrer haben laufen lassen in der Hoffnung, dass ich (ohne Jeep) aufgebe, aber dieser Gedanke treibt mich erst recht aufwaerts. Auf dem Gipfel komme ich allerdings erst im dunklen an, vom Seeufer habe ich immerhin nur 5 Stunden gebraucht! Der Krater ist nur noch ein schwarzes Loch, in dem eine weisse Flaeche zu erkennen ist: das Eis auf dem Kratersee, dem hoechsten See der Welt. Im Schein der Kopflampe rutsche ich langsam den Berg hinunter, dann die lange Strecke am Seeufer, durstig und erschoepft schleppe ich mich vorwaerts. Gegen 23 Uhr komme ich an, die Se&#241;ora ist schon im Bett und so bekomme ich weder Abendessen noch etwas zu trinken.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Am naechsten Morgen geht es mit einem Jeep fuer mich allein zur Grenze. Fuer den Bus bis San Pedro muss ich dann, obwohl eigentlich der Transport in der Tour eingeschlossen sein sollte, nochmal 40 Bolivianos bezahlen, ich hatte kein Voucher dafuer bekommen!&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Amboro</title>
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		<dc:subject>S&#252;damerika</dc:subject>
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		<description>Noch etwas Dschungel dachte ich, und zwar im Amboto Nationalpark, in den Subanden, dem Falten- und Ueberschiebungsguertel, den die zentralen Anden vor sich herschieben. Also mit einem Nachtbus von La Paz Richtung Santa Cruz, der allerdings nicht in Bellavista anhaelt, obwohl ich so ziemlich jedem der Busgesellschaft erklaert hatte, dass ich dort aussteigen will. Zum Glueck haelt der Bus etwas spaeter fuer das Fruehstueck und ich trampe die paar Kilometer zurueck. In Bellavista sind (...)

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Noch etwas Dschungel dachte ich, und zwar im Amboto Nationalpark, in den Subanden, dem Falten- und Ueberschiebungsguertel, den die zentralen Anden vor sich herschieben. Also mit einem Nachtbus von La Paz Richtung Santa Cruz, der allerdings nicht in Bellavista anhaelt, obwohl ich so ziemlich jedem der Busgesellschaft erklaert hatte, dass ich dort aussteigen will. Zum Glueck haelt der Bus etwas spaeter fuer das Fruehstueck und ich trampe die paar Kilometer zurueck. In Bellavista sind allerdings alle Touranbieter geschlossen, erst nach 2 Stunden Fruehstueck sind sie geoeffnet. Eine Tour fuer Heute? Aber es ist schon spaet! Es dauert weitere 2 Stunden, bis ein Guide organisiert ist, dann geht es endlich los. 2 Tage, ein paar Wasserfaelle, Froesche und Schlangen, viele Baeume und Nachts die leuchtenden Augen von irgendeinem relativ grossen Tier. Am spaeten Nachmittag fahre ich nach Santa Cruz, um einen Nachtbus nach Sucre zu nehmen, aber es gibt keinen, nur Tagsueber. Stattdessen nehme ich einen Nachtbus nach Cochabamba und denke, dass ich dann frueh morgens einen Bus nach Sucre nehmen kann, aber von wegen, von hier gibt es nur Nachtbusse nach Sucre. Letztlich fahre ich dann nach Oruro und von dort mit einem Nachtbus nach Uyuni und lasse Sucre aus.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Bei Santa Cruz gibt es die Kaserne des Bataillon Ecologico. Was auch immer das ist.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Illimani</title>
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		<description>Ein riesiger Berg aus Granit und Eis ragt ueber La Paz auf. Das besondere des Illimani ist, dass er als maechtiger Klotz einsam, abseits der restlichen Cordillera Real steht, auch abseits des Altiplanos, von dem er durch tief eingeschnittene Taeler getrennt ist. Das macht auch die Anfahrt auf staubigen Pisten so langwierig, langsam kurven wir von einem Tal in das naechste, bis endlich die Rucksaecke von mir und meinem Bergfuehrer auf ein Muli geschnuert werden und wir zum Base Camp (...)

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ein riesiger Berg aus Granit und Eis ragt ueber La Paz auf. Das besondere des Illimani ist, dass er als maechtiger Klotz einsam, abseits der restlichen Cordillera Real steht, auch abseits des Altiplanos, von dem er durch tief eingeschnittene Taeler getrennt ist. Das macht auch die Anfahrt auf staubigen Pisten so langwierig, langsam kurven wir von einem Tal in das naechste, bis endlich die Rucksaecke von mir und meinem Bergfuehrer auf ein Muli geschnuert werden und wir zum Base Camp aufsteigen. Am naechsten Tag wandern wir mit der Hilfe eines Porters zum campo alto. Dieses liegt in beeindruckender Lage auf einem felsigen Ruecken, mit spektakulaeren Gletschern auf beiden Seiten und den verschiedenen Gipfeln darueber. Nachts steigen wir ueber den Gletscher auf, die Gruppe, die eine Stunde Vorsprung hatte, ist schnell ueberholt. Ich habe Glueck, der Berg ist dieses Jahr in einem guten Zustand und ungewoehnlich leicht. Es gibt so gut wie kein Blankeis und bei der einzigen groesseren Spalte gibt es einen Tritt an der richtigen Stelle. Dann geht es einen langen Steilhang hinauf und wenig spaeter wandern wir bei Sonnenaufgang ueber den fast flachen Gipfelgrad, bis zum 6438 m hohen Gipfel. Obwohl es kaum Wind hat, ist es eiskalt, staendig bewege ich die Finger, die halb eingefroren sind.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Beim Abstieg kommt uns am Steilhang die Gruppe entgegen. Am campo alto gibt eine Suppe und mein Fuehrer stellt fest, dass er noch nie so schnell auf den Gipfel auf und wieder abgestiegen ist. Wir rufen in La Paz an, ob wir nicht schon heute abgeholt werden koennen, aber das klappt leider nicht. Daher Campen wir noch eine Nacht neben der Plaza des Dorfes, von dem wir losgelaufen sind.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Sajama und Lauca</title>
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		<dc:subject>S&#252;damerika</dc:subject>
		<dc:subject>Vulkane</dc:subject>
		<dc:subject>Reisebericht</dc:subject>
		<dc:subject>Wandern</dc:subject>
		<dc:subject>Bolivien</dc:subject>
		<dc:subject>Chile</dc:subject>

		<description>Ausgerechnet am Nationalfeiertag machte ich mich auf zum Sajama, ein erloschener Vulkan in der Westlichen Kordillere und der hoechste Gipfel Boliviens. In El Alto blieb der Bus eine Stunde lang stecken, eine endlos lange Parade marschierte auf der Hauptstrasse vor uns her. So kam ich etwas zu spaet in den Ort, wo ich in einen anderen Bus umsteigen musste, aber wegen des Feiertages fuhr dieser sowieso nicht. Zu meinem Glueck waren dort noch ein paar andere Touristen mit dem selben Ziel und (...)

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&lt;a href="http://www.riannek.de/spip.php/local/cache-vignettes/L350xH233/IMG/IMG/spip.php?mot69" rel="tag"&gt;Chile&lt;/a&gt;

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ausgerechnet am Nationalfeiertag machte ich mich auf zum Sajama, ein erloschener Vulkan in der Westlichen Kordillere und der hoechste Gipfel Boliviens. In El Alto blieb der Bus eine Stunde lang stecken, eine endlos lange Parade marschierte auf der Hauptstrasse vor uns her. So kam ich etwas zu spaet in den Ort, wo ich in einen anderen Bus umsteigen musste, aber wegen des Feiertages fuhr dieser sowieso nicht. Zu meinem Glueck waren dort noch ein paar andere Touristen mit dem selben Ziel und wir konnten ein Collectivo, das die halbe Strecke fuhr, bis zum Dorf Sajama chartern. Unterwegs kamen wir durch Doerfer, deren Bewohner in ihren besten Kleidern auf der Plaza tanzten. Das Dorf Sajama selbst ist wunderschoen gelegen, mit dem Berg Sajama auf der einen Seite und den beiden Vulkankegeln Parinacota und Pomerade auf der anderen und am Rand des Ortes eine huebsche alte Kirche aus Lehmziegeln. Hier wollte ich einen Bergfuehrer anheuern, aber wegen des Feiertages war niemand zu haben, nicht einmal Traeger oder Eselstreiber bis zum Basecamp, alle waren bereits betrunken.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wohl oder uebel machte ich mich zusammen mit einem spanischen Bergsteiger ohne Fuehrer auf dem Weg. An einem Tag stiegen wir direkt bis zum High Camp auf, wuehlten uns mit schwerem Gepaeck einen steilen, unendlich langen Schutthang hinauf. In ueber 5600 m Hoehe bauten wir das Zelt auf und begannen damit, fuer den naechsten Tag Eis zu schmelzen. Ein paar Porter, die sich auf dem Weg nach unten machten, erzaehlten besorgt, dass noch zwei Leute oben sind. In der Nacht machten wir uns wirklich sorgen und freuten uns zunaechst, dass endlich das Licht einer Lampe naeher kam. Es kam jedoch nur einer und fragte uns nach der Telefonnummer der Bergrettung, etwas naiv, denn erstens gibt es das in Bolivien nicht wirklich und zweitens gab es dort oben keinen Empfang. Sein Kollege sass noch immer dort oben, Hoehenkrank und unfaehig, einen Schritt zu tun! Nach etwas Ueberlegung schickten wir den Gesunden nach unten, um Hilfe zu holen und machten uns um 4 Uhr auf, um den Kranken wenigstens zum High Camp hinunter zu holen. Dem armen ging es inzwischen so schlecht, dass er nicht einmal mehr ohne Hilfe aufstehen konnte! Das wurde eine anstrengende und lange Aktion, mit einer Mischung aus Tragen und Stuetzen und Abseilen und wieder aufsteigen um die Ruecksacke zu holen... ueber einen Felsgrat und dann eine steile Eisrinne hinunter. Mittags kamen wir zum Highcamp und gleichzeitig von unten eine grosse Gruppe von Guides und Portern, die den Kranken uebernahmen. Nun stiegen wir alle zusammen im Schneckentempo ab, da wir zwei nicht genug Essen fuer eine zweite Nacht hatten konnten wir keinen zweiten Versuch starten. Zwei Stunden nach Sonnenuntergang erreichten wir die wartenden Jeeps...&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ich machte mich von Sajama auf zum Lauca Nationalpark, der auf der chilenischen Seite direkt an den Sajama Nationalpark angrenzt: mit einem Taxi zum bolivianischen Grenzposten, dann in einem LKW zum chilenischen (auf der Strasse ist kaum Verkehr!) und von dort zu Fuss weiter. Der Highway fuehrt am Ufer des Lago Chungara entlang, in dem ein paar Flamingos und andere Voegel herum stolzieren und ueber dessen anderem Ufer der perfekte, vergletscherte Vulkankegel Parinacota aufragt. Nach einer Nacht im Refugio des Nationalparks marschiere ich auf der Strasse weiter, eine zeitweise ziemlich langweilige Strecke, bevor die Lagunas Cotacotani in Sicht kommen: eine Landschaft aus kleinen Seen in einem huegeligen Lavafeld, dahinter Parinacota und Pomerade. Ich lief nun einen Jeeptrack entlang, mit tollen Blicken und liess mich schliesslich von einem Pfeil mit dem Schriftzug &quot;Parinacota&quot; (dem Ort) in die Irre des Blocklavafeldes locken. Der Weg verlor sich mit der Zeit und ich irrte langsam 5 km auf und ab, hin und her und kam genau zum Sonnenuntergang voellig erschoepft im Ort an. Fazit: Lauca lieber mit einem Auto.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Am naechsten Tag stand ich 3 Stunden am Highway und wartete auf einen Bus nach La Paz (&quot;zwischen 11 und 14 h&quot; hatte es geheissen und es war dann 14 h). Es war bewoelkt und kalt ohne Sonne, dazu wehte ein eisiger Wind, der immer staerker wurde. 3 Stunden lang lief ich in kleinen Schritten um meinen Rucksack herum... Ich denke, Lauca lieber mit einem Auto...&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>La Paz</title>
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		<dc:subject>S&#252;damerika</dc:subject>
		<dc:subject>Reisebericht</dc:subject>
		<dc:subject>Bolivien</dc:subject>

		<description>La Paz ist einfach eine grandiose Stadt, allein schon der Blick von El Alto hinunter, ausgefuellt von einem unendlichen ziegelroten Haeusermeer, fast identisch mit dem Rotbraun des Bodens und dahinter der maechtige Bergstock des Illimani. Dort unten schieben sich in endlosen Schlangen Minibusse und uralte Busse im Schritttempo durch die engen Strassen und fuellen die duenne Luft mit blauschwarzen Abgasen. Auf den engen Buergersteigen breiten Frauen in bunten glockenfoermigen Roecken und mit (...)

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;La Paz ist einfach eine grandiose Stadt, allein schon der Blick von El Alto hinunter, ausgefuellt von einem unendlichen ziegelroten Haeusermeer, fast identisch mit dem Rotbraun des Bodens und dahinter der maechtige Bergstock des Illimani. Dort unten schieben sich in endlosen Schlangen Minibusse und uralte Busse im Schritttempo durch die engen Strassen und fuellen die duenne Luft mit blauschwarzen Abgasen. Auf den engen Buergersteigen breiten Frauen in bunten glockenfoermigen Roecken und mit Melonen auf dem Kopf Gemuese und Obst auf, ein dichtes gedraenge...&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der Nationalfeiertag, la dia de la indepedencia, rueckt naeher und jeden Tag ziehen endlos lange Paraden und Demonstrationen durch die Stadt und machen das Verkehrschaos noch perfekter. Bei einer Militaerparade ziehen Einheiten ueber die Plaza Murillo, auf der Tribuene vor der Kathedrale ernst dreinblickende Generaele neben indigenen Frauen in bunten Roecken und mit Melonen auf dem Kopf. Dazwischen el presidente del nuevo Bolivia, Evo Morales. Gebirgsjaeger mit Kletterguertel tragen mindestens 15 Jahre alte Ski, deren Bindung wenig vertrauen erweckt. Dann Matrosen der Marine, die Bolivien wohl seit dem Salpeterkrieg vergessen hat, abzuschaffen...&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Gleichzeitig ist der komplette Suedwesten des Landes seit 2 Wochen durch Blockaden abgeriegelt, langsam werden dort Benzin, Lebensmittel und Medikamente knapp. Das Zentrum des Protestes ist die Silberbergbaustadt Potosi, um dessen wirtschaftliche Zukunft sich nicht nur die Mi&#241;eros sorgen machen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Per Rad in die Yungas</title>
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		<dc:subject>S&#252;damerika</dc:subject>
		<dc:subject>Reisebericht</dc:subject>
		<dc:subject>Bolivien</dc:subject>

		<description>Oestlich von La Paz fallen die Anden in steilen, tief eingeschnittenen Taelern in Richtung Amazonasbecken ab: den Yungas. Dort hinab schlaengelt sich eine einspurige ungepflasterte Strasse, oft mit einem senkrechten Abhang auf der linken Seite und dem fast senkrechten Berghang auf der Rechten. Bis vor wenigen Jahren eine neue Strasse eingeweiht wurde, war dies die einzige direkte Verbindung von La Paz in die Selva und die Strasse fuehrte mit 200-300 Toten pro Jahr die weltweiten Statistiken (...)

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Oestlich von La Paz fallen die Anden in steilen, tief eingeschnittenen Taelern in Richtung Amazonasbecken ab: den Yungas. Dort hinab schlaengelt sich eine einspurige ungepflasterte Strasse, oft mit einem senkrechten Abhang auf der linken Seite und dem fast senkrechten Berghang auf der Rechten. Bis vor wenigen Jahren eine neue Strasse eingeweiht wurde, war dies die einzige direkte Verbindung von La Paz in die Selva und die Strasse fuehrte mit 200-300 Toten pro Jahr die weltweiten Statistiken toedlicher Unfaelle an. Inzwischen wird sie fast nur noch von Radfahrern genutzt, die die mehr als 3000 Hoehenmeter hinunter rauschen und jetzt sterben nur noch Radfahrer, die eine Kurve nicht erwischen. Ihren Spitznamen &quot;El Camino de la Muerte&quot; oder &quot;Death Road&quot; hat die gefaehrlichste Strasse der Welt behalten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Tour ist perfekt organisiert, mit sehr guten Mountainbikes, Helm und Knieschonern, 3 Guides und mit Stops alle 15 Minuten. Das erste Stueck vom Pass La Cumbre ist auf einer asphaltierten Strasse, dann werden wir fuer einen kurzen Anstieg wieder in den Bus gesetzt. Schliesslich biegt die neue Strasse in das Nachbartal ab und wir setzten uns wieder auf den Sattel. Hier stecken wir in dichtem Nebel, an den steilen Haengen waechst ebenso dichter Nebelwald. Nach unten wird die Sicht immer besser und man muss sich entscheiden, ob man schnell dem vordersten Fuehrer hinterher will oder lieber langsam faehrt und die Ausblicke geniesst. An den besten Aussichtspunken posieren wir fuer Fotos, die von den Guides geschossen werden und die man spaeter auf CD gebrannt bekommt. Unten angekommen gibt es Duschen und ein spaetes Mittagessen, dann fahren wir auf der neuen Strasse nach La Paz hinauf, was fast genauso lang dauert wie hinab.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Huayna Potosi</title>
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		<dc:subject>S&#252;damerika</dc:subject>
		<dc:subject>Berge</dc:subject>
		<dc:subject>Reisebericht</dc:subject>
		<dc:subject>Bolivien</dc:subject>

		<description>Unmittelbar noerdlich von La Paz ragt Huayna Potosi auf, einer der Eisriesen der Cordillera Real. Der 6088 m hohe Berg wird sehr haeufig bestiegen, da er leicht zu erreichen ist, da es Huetten gibt und da er relativ leicht ist. Ich entschliesse mich, den Aufstieg in 2 statt 3 Tagen zu machen, da der erste Tag ueblicherweise nur dazu da ist, sich an Steigeisen, Pickel und die Hoehe zu gewoehnen. An meinem ersten Tag steige ich mit meinem Bergfuehrer in etwa 2 Stunden zur oberen Huette auf. (...)

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Unmittelbar noerdlich von La Paz ragt Huayna Potosi auf, einer der Eisriesen der Cordillera Real. Der 6088 m hohe Berg wird sehr haeufig bestiegen, da er leicht zu erreichen ist, da es Huetten gibt und da er relativ leicht ist. Ich entschliesse mich, den Aufstieg in 2 statt 3 Tagen zu machen, da der erste Tag ueblicherweise nur dazu da ist, sich an Steigeisen, Pickel und die Hoehe zu gewoehnen. An meinem ersten Tag steige ich mit meinem Bergfuehrer in etwa 2 Stunden zur oberen Huette auf. Leider wird mein Schlaf dort oben weniger von der duennen Luft gestoert als von einem argentinischen Paar, das nicht aufhoert zu fluestern.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Um 2:30 laufen wir im Schein meiner Stirnlampe los (der Bergfuehrer wollte wohl die Batterien sparen). Wir sind die vorletzten, die ersten haben fast 2 Stunden Vorsprung. In weiten Kurven stampfen wir den Gletscher hinauf, es gibt nur wenige kleine Spalten, die mit einem grossen Schritt zu ueberwinden sind. Wir machen nur kurze Pausen und ueberholen so Gruppe um Gruppe. Schliesslich wird es steiler und wir erreichen den Gipfelgrat, an dem wir bei leichter Kletterei die letzten beiden Gruppen ueberholen: puenktlich zum Sonnenaufgang stehe ich nach 4 h 15 min als erster auf dem Gipfel. Um mich herum ein grossartiger Blick: Im Sueden der riesige Bergstock Illimani, der Rand von La Paz und El Alto, im Norden der Rest der Cordillera Real mit Illampu, Ancohuma, Condoriri usw. und daneben der Titicacasee. Im Suedwesten ist im Dunst sogar der erloschene Vulkan Sajama zu erkennen. Im Osten stapeln sich dichte Wolken in den Yungas, dem Abfall der Anden zum Amazonasbecken. Zwei Stunden spaeter (nach vielen Fotostops) bekomme ich an der Huette eine Suppe, die mich fuer den restlichen Abstieg staerkt.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Isla del Sol</title>
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		<dc:subject>S&#252;damerika</dc:subject>
		<dc:subject>Reisebericht</dc:subject>
		<dc:subject>Peru</dc:subject>
		<dc:subject>Bolivien</dc:subject>

		<description>Eine lange Fahrt, von Huaraz nach Bolivien, unterbrochen in Lima mit einem Besuch im Goldmuseum und in Arequipa, wunderschoen unterhalb des Vulkanes Misti gelegen. Endlich am Titicacasee ueber die Grenze fahre ich mit einem Boot zur Isla del Sol, ein wunderschoener Ort zum Entspannen. Ich geniesse bei einem Spaziergang ueber die Insel die immer neuen Blicke ueber den blauen See mit seinen Buchten hinueber zur vergletscherten Cordillera (...)

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;Eine lange Fahrt, von Huaraz nach Bolivien, unterbrochen in Lima mit einem Besuch im Goldmuseum und in Arequipa, wunderschoen unterhalb des Vulkanes Misti gelegen. Endlich am Titicacasee ueber die Grenze fahre ich mit einem Boot zur Isla del Sol, ein wunderschoener Ort zum Entspannen. Ich geniesse bei einem Spaziergang ueber die Insel die immer neuen Blicke ueber den blauen See mit seinen Buchten hinueber zur vergletscherten Cordillera Real.&lt;/div&gt;
		
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		<title>Nevado Pisco</title>
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		<dc:subject>Berge</dc:subject>
		<dc:subject>Reisebericht</dc:subject>
		<dc:subject>Peru</dc:subject>

		<description>Zwischen all den Schoenheiten der Cordillera Blanca versteckt sich der Nevado Pisco ein wenig, trotzdem ist er zu Recht einer der beliebtesten Berge der Gegend: er ist nicht nur relativ leicht und ungefaehrlich, er hat auch noch einen der besten Ausblicke. Nach einem naechtlichen Aufstieg stehe ich mit meinem Bergfuehrer puenktlich zum Sonnenaufgang auf dem 5752 m hohen Gipfel. Auf der einen Seite leuchten die drei entgegengesetzt geneigten Gipfel der schoenen Huandoy auf, im Sueden der (...)

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&lt;a href="http://www.riannek.de/spip.php/local/cache-vignettes/L350xH233/IMG/IMG/spip.php?mot36" rel="tag"&gt;Reisebericht&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.riannek.de/spip.php/local/cache-vignettes/L350xH233/IMG/IMG/spip.php?mot67" rel="tag"&gt;Peru&lt;/a&gt;

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;Zwischen all den Schoenheiten der Cordillera Blanca versteckt sich der Nevado Pisco ein wenig, trotzdem ist er zu Recht einer der beliebtesten Berge der Gegend: er ist nicht nur relativ leicht und ungefaehrlich, er hat auch noch einen der besten Ausblicke. Nach einem naechtlichen Aufstieg stehe ich mit meinem Bergfuehrer puenktlich zum Sonnenaufgang auf dem 5752 m hohen Gipfel. Auf der einen Seite leuchten die drei entgegengesetzt geneigten Gipfel der schoenen Huandoy auf, im Sueden der riesige Doppelgipfel des Huascaran und Gegenueber wie eine Festung Chacraraju. Von diesem zieht sich eine ganze Reihe von Pyramiden aus Eis hin, darunter Artesonraju und Alpamayo. Und unter mir ein Gewirr aus Gletscherspalten. Der Wind treibt uns allerdings bald wieder hinunter und schon am Nachmittag sind wir wieder in Huaraz.&lt;/div&gt;
		
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