Donnerstag 1. Juli 2010

Quito im Regen, Calderaseen und Markt in Otavalo

Bei stroemendem Regen laufe ich die Gassen von Quitos Altstadt auf und ab und rede mir ein, dass ich lieber jetzt schlechtes Wetter habe, waehrend ich noch nicht akklimatisiert bin. Diese Reise hat einen merkwuerdigen Plan: Suedamerika auf den Spuren von mir selbst, ich werde fast die selbe Strecke zuruecklegen wie vor 11 Jahren. Allerdings (auch wenn ich mit Barockkirchen in Quito anfange) mit einem anderen Schwerpunkt: mehr Berge und wenig Kultur. Dabei wird sicher auch das eine oder andere Foto fuer mein Buch hinzukommen...

Mit Vulkanen fange ich bei Otavalo an (noerdlich von Quito), mit der Laguna Cuicocha. Steile, dicht bewaltdete Dome ragen aus dem Calderasee heraus, in dem sich die dunkelgrauen Wolken spiegeln. Dann doch nochmal Kultur, ich schlendere ueber den Samstagsmarkt von Otavalo und finde ihn etwas touristisch...

Der naechste Calderasee (suedlich von Quito): die Laguna Quilotoa. Als ich an der kreisrunden Caldera ankomme, gewittert es heftig, dafuer habe ich bei Sonnenuntergang Glueck, die Sonne scheint ein wenig (zum ersten Mal), das Wasser wird blau und im Hintergrund sind sogar die beiden Gipfel des Ilinizas zu sehen. Am naechsten Tag wandere ich in etwas mehr als 3 Stunden auf dem Kraterrand um den See herum, aber diesmal will die Sonne nicht herauskommen und das dunkelgraue Wasser wird vom starken Wind aufgepeitscht. Trotzdem will ich es als naechstes mit dem Cotopaxi versuchen.


Sitemap | SPIP | Impressum
© 1999-2010 Florian Neukirchen. Alle Rechte vorbehalten.