Tel Aviv und der Norden von Israel

Jung, hübsch und glücklich. So leicht wie eine frische Sommerbrise gleicht Tel Aviv als Gegenpol all das aus, was Jerusalem schweres an Heiligkeit, Tradition und Geschichte in die Waagschale wirft. Der Konflikt ist weit weit weg, der Strand dafür um die Ecke. Cafes und Bars sind gefüllt, immer mehr Kunstgallerien werden geöffnet. Gruene Boulevards spenden … „Tel Aviv und der Norden von Israel“ weiterlesen

Jerash — Die Römerstadt in Jordanien

Säulen, Säulen, Säulen… schon wieder römische Ruinen, aber gute. Es ist immer wieder erstaunlich, was für gewaltige Prachtbauten die Römer in die Landschaft gestellt haben. Besonders gefällt mir der von ionischen Säulen gesäumte ovale Platz, der einen Knick in der Optik zwischen Zeustempel und der Hauptstraße mit korinthischen Kolonnaden ausgleicht. Gleich zwei Theater konnte sich … „Jerash — Die Römerstadt in Jordanien“ weiterlesen

Ramadan für Reisende: Jordanien

Ich bin verdammt froh, dass Ramadan jetzt vorbei ist. In Jordanien ist tatsächlich tagsüber selten ein Restaurant zu finden, selbst Brot, ich hatte meistens nur in meinem Rucksack zu Fetzen zerfallenes Fladenbrot vom Vortag. Auch Busse fahren seltener, Freitags so gut wie gar nicht, Öffnungszeiten sind kürzer und unvorhersehbar, in sha’Allah. Seit gestern Abend ist … „Ramadan für Reisende: Jordanien“ weiterlesen

Dana

Ein altes Dorf über einer Schlucht, bizarre Sandsteinfelsen und knorrige Wacholderbäume im Süden von Jordanien

Damaskus

Die Umayyaden-Moschee war eine der ersten Moscheen, und eine der größten. Nur etwa hundert Jahre nach Mohammed und einige Jahre, bevor Spanien und der Indus erobert wurden, wurde sie zu einer Zeit gebaut, als man noch nicht so genau wusste, wie eine Moschee auszusehen hat. Als Vorbild soll das Haus von Mohammed gedient haben, aber … „Damaskus“ weiterlesen

Aleppo

Der Basar hat heute eine ganz besondere Atmosphäre, es ist nämlich Stromausfall. In manchen Ecken rattern Generatoren, aber viele Läden haben nur Kerzen oder Taschenlampen, um ihr Warenangebot zu beleuchten. Die finsteren Gewölbe sind trotzdem gepackt voll mit Menschen, schwer beladene Karren werden durch die Massen manövriert, schwarz verschleierte Frauen bewegen sich wie Schatten an … „Aleppo“ weiterlesen

Museen in Ankara und Antakya

Die lange Fahrt vom Norden nach Syrien unterbreche ich, um zwei sehenswerte Museen zu besuchen. Das Museum für Anatolische Zivilisationen in Ankara zeigt hervorragende Artefakte von der Steinzeit bis zu den Hetitern und Phrygern. Die Funde von Çatalhöyük sind faszinierend. Eine neolithische Stadt (Strassen waren wohl noch nicht erfunden, man musste von Dach zu Dach … „Museen in Ankara und Antakya“ weiterlesen

Kaukasischer Kreidekreis: Krieg in Georgien

Krieg war im Kaukasus in den letzten Jahrtausenden fast der Normalzustand, man sollte meinen, sie wüssten gut genug, was Krieg bedeutet. An der gebirgigen Grenze zwischen Europa und Asien, Christentum und Islam verschoben sich ununterbrochen die Grenzen, zogen plündernde Reiterhorden vorbei und trugen die angrenzenden großen Reiche, die Perser und Türken, Byzantiner, Araber und Russen … „Kaukasischer Kreidekreis: Krieg in Georgien“ weiterlesen

Swanetien

Wilde Bergdörfer in Georgien: Radtour von Mestia zu den Wehrtürmen in Ushguli und eine Wanderung zum Aussichtspunkt Coruldi-Rücken mit Blick auf den Ushba

Lahiç und Şeki

Auf dem Weg nach Westen biegen wir zum Bergdorf Lahiç ab, das für seine Kupferschmiede bekannt ist. Wie in alten Zeiten werden hier Kupfergefäße aller Art hergestellt und verziert. Bei Qabala zeigt Micha uns, wo und wie hier Brunnen gebohrt werden, die einmal die Wasserversorgung von Baku sicherstellen sollen. Im ganzen Land liegen die Plastikrohre … „Lahiç und Şeki“ weiterlesen

Schlammvulkane in Aserbaidschan

Statt glühender Lava tritt an Schlammvulkanen kühler Schlamm und Erdgas aus. Dieses Phänomen kann in Regionen beobachtet werden, in denen Ton schnell in große Tiefe gelangt. Etwa ein Drittel aller Schlammvulkane der Erde befinden sich in Aserbaidschan.

Baku

Baku ist Öl. Am Horizont der Bucht ist eine ganze Reihe von Ölplattformen zu sehen, in der Vorstädten stehen an jeder Ecke und in jedem zweiten Vorgarten Ölpumpen und die weitere Umgebung der Stadt ist ein Gewirr aus Pipelines. In den vielen Bars wird das Geld gleich in Alkohol und bezahlte Liebe umgesetzt, von Religiosität … „Baku“ weiterlesen

Kaspische Riviera

Der Iran ist nicht für seine Strände bekannt. Natürlich müssen Männer und Frauen getrennt baden und zu diesem Zweck sind mit Wellblech umrahmte Strand- und Meerstücke abgetrennt. Der viele herumliegende Müll macht es nicht besser. Für die Iranis, die wohl in zwei Wochen hierher kommen, ist aber der häufige Regen, der für einen dichten Wald … „Kaspische Riviera“ weiterlesen

Teheran

Hier ist von den Frauen mehr zu sehen als sonst im Iran, die Kopftücher sind meist farbig und manchmal sind sie so weit nach hinten geschoben, dass sie fast herunter zu fallen drohen. Ein schwarzer Chador kann auch eng und körperbetont sein, vielleicht sogar bunt und sicher schauen darunter Beine in Jeans hervor. Make up … „Teheran“ weiterlesen

Kashan und Qom

Im Städtchen Kashan sehen wir uns eine Reihe traditioneller Häuser aus dem 19. Jh an, natürlich die Häuser der Reichen, Prunk und Kitsch. Die anderen bekommt man ja nicht gezeigt, wenn sie nicht längst abgerissen sind. Auf dem Rückweg werden wir nach einem Tee im Basar für ein ordentliches Trinkgeld auf das Dach des Basars … „Kashan und Qom“ weiterlesen

Isfahan

Da hat sich Freiburg schon die schönste zur Partnerstadt erwählt. Die Parks und grünen Boulevards, der Fluss mit seinen alten Brücken und die Teehaeuser (hier gibt es sie) laden zum Verweilen ein, sehr angenehm bei der Hektik auf den Straßen iranischer Städte, ein guter Ort um ein paar Tage zu bleiben. Großartiges Zentrum ist der … „Isfahan“ weiterlesen

Persepolis und Shiraz

In relativ kurzer Zeit errichteten die antiken Perser ein Reich, das von der heutigen Türkei bis an den Indus reichte. Bekanntlich klopften sie so heftig bei den Griechen an, dass diese nach heftiger Keilerei noch gleich den Marathonlauf erfanden. Persepolis war die repräsentative Hauptstadt, deren einziger Zweck es war, die Größe des Königs abzufeiern: an … „Persepolis und Shiraz“ weiterlesen

Kappadokien

Einmal mehr wandere ich durch die märchenhafte Ignimbrit-Landschaft Kappadokiens. In den Tälern um Göreme kommen immer wieder skurril geformte Felsen in Blick, Türme und Kegel, Felsen mit einem Faltenwurf wie lange Gewänder in weiß, rot, braun, gelb, Feenkamine und Festungen, viele durchlöchert und als Wohnhäuser genutzt. Natürlich reihen wir uns auch in die Touristenmassen ein, … „Kappadokien“ weiterlesen

Türkei 2003

Drei Wochen in der Türkei — exakt die Zeit des Krieges im Irak, was Miriam und mir einen billigen Flug beschert hat. Mich begeistert vor allem die Ignimbritlandschaft von Kappadokien, die in faszinierende Formen erodiert ist. Frühchristliche Kirchen stimmen ein auf die byzantinische und ottomanische Architektur in Istanbul… und die Antike von Pergamon oder Ephesus. … „Türkei 2003“ weiterlesen