Lars Gustafsson: Herr Gustafsson persönlich

Lesetipp

Mit diesem Roman hat der schwedische Schriftsteller 1972 tatsächlich einen sehr persönlichen Roman geschrieben. Eine Liebesgeschichte? Selbstfindung eines Dichters? Die beiden Intellektuellen, der Schriftsteller und die Berliner Philosophiesdozentin, wirken in dieser Welt irgendwie fehl am Platz, aber genau das macht sie unbedingt sympathisch. So ungeschickt, wie sie sich bewegen, so wunderschön skurril sind einige Gedankengänge und Assoziationen. Eingestreute Gedanken über „Plötzlich“ und den Imperfekt. Kalter Krieg und Schneestürme. Und die Redaktion braucht noch dringend ein Bild von drei Barschen.