Freitag 2. Juli 2010

Tungurahua und Baños

Baños ist ein etwas arg touristischer Ort am Fuss des Tungurahua, ideal um ein paar Stunden im heissen Thermalwasser von den Wanderungen zu entspannen, aber all die Quads-Verleiher und Tourveranstalter sind mir etwas zu viel. Mit einem Fahrrad rolle ich die perfekt asphaltierte "Strasse der Wasserfaelle" hinunter Richtung Amazonasbecken, ich habe sie als holprige ungepflasterte Strasse in Erinnerung und vor zehn Jahren gab es auch noch nicht an jedem Wasserfall drei Seilbahnen (mit LKW-Motor angetrieben), die Touristen auf die andere Seite der Schlucht bringen...

Um so mehr freue ich mich ueber den aktiven Tungurahua. Fuer den besten Blick steige ich eine Nacht in Patate ab: eine graue Aschenfahne haengt ueber dem Vulkankegel, alle paar Minuten steigt eine kleine Aschenwolke aus dem Krater auf und wird vom Wind mit den vorhergehenden Woelkchen zu einer langen Aschenwolke verdriftet. Am Abend sehe ich den eruptierenden Vulkan aus einem anderen Blickwinkel sogar mit blauem Himmel! Da hatte ich wirklich Glueck, denn einen Tag spaeter war es wieder wolkig und ueber dem Kegel hing nur noch eine Dampfwolke.


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